Krusenfelde












































































Wappen
Deutschlandkarte

Die Gemeinde Krusenfelde führt kein Wappen



Krusenfelde

Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Krusenfelde hervorgehoben


53.84566613.3965799Koordinaten: 53° 51′ N, 13° 24′ O
Basisdaten

Bundesland:

Mecklenburg-Vorpommern

Landkreis:

Vorpommern-Greifswald

Amt:

Anklam-Land

Höhe:
9 m ü. NHN

Fläche:
12,55 km2
Einwohner:
159 (31. Dez. 2017)[1]

Bevölkerungsdichte:
13 Einwohner je km2

Postleitzahl:
17391

Vorwahl:
039723

Kfz-Kennzeichen:
VG, ANK, GW, PW, SBG, UEM, WLG

Gemeindeschlüssel:
13 0 75 073
Gemeindegliederung:
3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung:
Rebelower Damm 2
17392 Spantekow

Website:

www.amt-anklam-land.de

Bürgermeister:
Rüdiger Berndt
Lage der Gemeinde Krusenfelde im Landkreis Vorpommern-Greifswald


Brandenburg
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Über dieses Bild



Krusenfelde ist eine Gemeinde in der Nähe Anklam südlich der Peene. Sie wird seit dem 1. Januar 2005 vom Amt Anklam-Land mit Sitz in der Gemeinde Spantekow verwaltet. Bis zum 31. Dezember 2004 gehörte die Gemeinde zum Amt Krien.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geografie und Verkehr


    • 1.1 Ortsteile




  • 2 Geschichte


    • 2.1 Krusenkrien


    • 2.2 Gramzow


    • 2.3 Krusenfelde




  • 3 Sehenswürdigkeiten


  • 4 Literatur


  • 5 Weblinks


  • 6 Einzelnachweise





Geografie und Verkehr |


Krusenfelde liegt südlich der Bundesstraße 110. Die Bundesautobahn 20 ist über den Anschluss Jarmen (etwa acht Kilometer) erreichbar. Die Stadt Anklam liegt etwa 20 Kilometer östlich und Jarmen rund acht Kilometer nordwestlich der Gemeinde.



Ortsteile |



  • Krusenkrien

  • Gramzow

  • Krusenfelde



Geschichte |



Krusenkrien |


Auf eine ältere Besiedlung weist im südwestlichen Wald ein Findling hin, dessen Name Löwenstein stammt aus dem Volksmund. Es ist ein Schälchenstein aus der Bronzezeit. Ein weiterer ähnlicher Stein liegt in der Nähe, aber ohne Kultstatus.
Krusenkrien wurde erst 1891 erwähnt.[2] Der Name bezieht sich zum Teil auf den Gutsherrn Wilhelm von Kruse. Es gehörte vorher als Einzelhof zu Krien. Dann wurde es als Vorwerk zum Gut Neetzow wegen der Weitläufigkeit der Krusenschen Güter angelegt.


Krusenkrien hatte seit 1893 ein Anschlussgleis an die Kleinbahn Jarmen - Friedland. Diese Linie wurde wie alle in der Gegend 1945 als Reparation an die SU demontiert.



Gramzow |


Gramzow wurde erstmals 1304 als Gramessowe urkundlich genannt. 1574 wurde schon der aktuelle Name verwandt. Der slawische Name kommt von grob oder dick.[2]
Gramzow war von der Form her ein Straßen- und von der Funktion her ein Bauerndorf und besaß um 1880 bis nach 1920 lt. MTB eine Holländerwindmühle nordwestlich vom Ort.



Krusenfelde |


Krusenfelde wurde etwas früher als Krusenkrien bereits 1851 erwähnt. Es wurde ebenfalls als Vorwerk vom Gutsherrn Wilhelm von Kruse auf Neetzow angelegt.[2] Auch dieses Vorwerk hatte einen Bahnanschluss wie der Nachbarort.



Sehenswürdigkeiten |


→ Siehe: Liste der Baudenkmale in Krusenfelde



  • Kirche Gramzow

  • Gutsanlagen (Vorwerke) Krusenfelde und Krusenkrien




Kirche in Gramzow



Literatur |


  • Manfred Niemeyer: Ostvorpommern. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (=Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd. 2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. Seiten 76


Weblinks |



 Commons: Krusenfelde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

  • Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Krusenfelde im SIS-Online. Statistisches Informationssystem.


Einzelnachweise |




  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2017 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).


  2. abc Manfred Niemeyer: Ostvorpommern. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (= Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd. 2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. S. 42 ff


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