Großwale




Als Großwale werden die Wale bezeichnet, die zu den 13 Walarten gehören, die 1946 im Internationalen Übereinkommen zur Regelung des Walfangs aufgelistet wurden.[1] Die Einteilung der Wale in Groß- und Kleinwale ist politisch und völkerrechtlich motiviert und hat keinen wissenschaftlichen oder taxonomischen Hintergrund. Auch gibt es keine klare Grenze hinsichtlich der Körperlänge bei der Unterscheidung von Groß- und Kleinwalen. Einige Kleinwalarten wie der Schwertwal oder der Baird-Wal erreichen oder übertreffen durchaus die Größe des Zwergwals, der kleinsten Großwalart.


Fast alle Großwale gehören zu den Bartenwalen, umgekehrt umfassen sie die meisten Vertreter dieser Gruppe – lediglich der Zwergglattwal und der erst 2003 beschriebene Omurawal zählen nicht zu den Großwalen. Die einzige Zahnwalart, die den Großwalen zugeordnet wurde, ist der Pottwal.



Großwalarten |


Zu den Großwalen gehören folgende Arten:[2]




  • Grönlandwal (Balaena mysticetus)


  • Atlantischer Nordkaper (Eubalaena glacialis)


  • Pazifischer Nordkaper (Eubalaena japonica)


  • Südkaper (Eubalaena australis)


  • Grauwal (Eschrichtius robustus)


  • Blauwal (Balaenoptera musculus)


  • Finnwal (Balaenoptera physalus)


  • Seiwal (Balaenoptera borealis)


  • Brydewal (Balaenoptera edeni; Synonym: Balaenoptera brydei)


  • Zwergwal (Balaenoptera acutorostrata)


  • Südlicher Zwergwal (Balaenoptera bonaerensis)


  • Buckelwal (Megaptera novaeangliae)


  • Pottwal (Physeter macrocephalus)



Einzelnachweise |




  1. IWC (englisch): Small cetaceans


  2. IWC (englisch): The Great Whales




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