1. Mai

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1. Mai ist der 121. Tag des gregorianischen Kalenders (der 122. in Schaltjahren), somit bleiben 244 Tage bis zum Jahresende.
Der 1. Mai wird als Internationaler Tag der Arbeiterbewegung in vielen Ländern gefeiert.
Historische Jahrestage April · Mai · Juni | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Inhaltsverzeichnis
1 Ereignisse
1.1 Politik und Weltgeschehen
1.2 Wirtschaft
1.3 Wissenschaft und Technik
1.4 Kultur
1.4.1 Architektur und Bildende Kunst
1.4.2 Musik und Theater
1.4.3 Film und Rundfunk
1.4.4 Sonstiges
1.5 Gesellschaft
1.6 Religion
1.7 Katastrophen
1.8 Sport
2 Geboren
2.1 Vor dem 18. Jahrhundert
2.2 18. Jahrhundert
2.3 19. Jahrhundert
2.4 20. Jahrhundert
2.4.1 1901–1925
2.4.2 1926–1950
2.4.3 1951–1975
2.4.4 1976–2000
3 Gestorben
3.1 Vor dem 19. Jahrhundert
3.2 19. Jahrhundert
3.3 20. Jahrhundert
3.4 21. Jahrhundert
4 Feier- und Gedenktage
5 Einzelnachweise
Ereignisse |
Politik und Weltgeschehen |
0305: Diokletian und Maximian, die beiden Augusti in der Tetrarchie im Römischen Reich der Spätantike, danken – auf Druck Diokletians gegen den Willen Maximians – ab. Ihre Nachfolger werden die bisherigen Caesaren Constantius I. und Galerius. Severus und Maximinus Daia werden neue Caesaren.
0408: Der siebenjährige Theodosius II. folgt seinem Vater Arcadius als oströmischer Kaiser auf den Thron. Dieser unterhält ausgezeichnete Beziehungen zum Perserreich unter Yazdegerd I.
0704: Arnstadt, Mühlberg und Großmonra werden in einer Schenkungsurkunde des Thüringer Herzogs Hedan II. an den angelsächsischen Bischof Willibrord von Utrecht erstmals erwähnt. Arnstadt gilt damit als älteste deutsche Stadt außerhalb der römischen Siedlungsgebiete.
1187: In der Schlacht von Cresson vernichtet ein ayyubidisches Heer eine kleine Streitmacht aus Kreuzrittern des Königreichs Jerusalem unter dem Befehl von Gérard de Ridefort.

1308: Die Ermordung Albrechts
1308: Johann von Schwaben lauert mit vier Begleitern seinem Onkel, dem römisch-deutschen König Albrecht I., auf und ermordet ihn bei Königsfelden. Motiv des Verbrechens sind in erster Linie dem Täter nicht geleistete Entschädigungszahlungen des Königs.

1402: Jean de Béthencourt
1402: Die normannisch-französischen Edelmänner Jean de Béthencourt und Gadifer de la Salle stechen von La Rochelle aus in See, um die Kanarischen Inseln für die spanische Krone zu erobern – eine Aufgabe, die fast vier Jahre in Anspruch nehmen wird.
1460: Der italienische Seefahrer Antonio da Noli entdeckt in portugiesischen Diensten eine weitere kapverdische Insel und benennt sie nach dem Entdeckungsdatum Maio.
1464: Entgegen dem Rat von Vertrauten wie Richard Neville, 16. Earl of Warwick, heiratet der englische König Edward IV. aus dem Haus York heimlich die aus niedrigem Adel stammende Elizabeth Woodville. Das ist später einer der Gründe für den Seitenwechsel Warwicks und damit einen Umschwung in den Rosenkriegen.

1576: Anna Jagiellonica im Krönungsornat
1576: Fürst Stephan Báthory von Siebenbürgen heiratet die polnische Prinzessin Anna Jagiellonica. Gemeinsam werden sie als Könige von Polen und Großfürsten von Litauen zu gewählten Staatsoberhäuptern der Adelsrepublik Polen-Litauen gekrönt.

1648: Festung Candia (Karte von 1651)
1648: Das Osmanische Reich beginnt mit der Belagerung von Candia, einer von der Republik Venedig auf der Insel Kreta gehaltenen Festungsstadt. Es wird mehr als 21 Jahre dauern, bis sich in dieser längsten Belagerung der Geschichte die Türken durchsetzen.
1707: Durch die Vereinigung der Königreiche England – seit 1536 in Union mit dem Fürstentum Wales – und Schottland durch das Inkrafttreten des Act of Union entsteht das Königreich Großbritannien.

1756: Kupferstich auf den ersten Vertrag von Versailles
1756: Der von Österreichs Kanzler Wenzel Anton Kaunitz über Madame de Pompadour eingefädelte erste Vertrag von Versailles zwischen Frankreich unter Ludwig XV. und Österreich unter Maria Theresia markiert die in Gang gekommene „Umkehrung der Allianzen“.
1757: Als Reaktion auf den von Friedrich dem Großen ausgelösten Dritten Schlesischen Krieg schließen Österreich und Frankreich den zweiten Vertrag von Versailles, der auf eine Zerschlagung Preußens abzielt.
1808: Mit der Bayerischen Konstitution, der ersten verfassungsrechtlichen Grundlage des Königreichs Bayern, wird von König Maximilian I. Joseph die erste ständeunabhängige Volksvertretung in einem deutschen Staat eingeführt.

Deckblatt der Verfassung von 1853
1853: Die verfassungsgebende Versammlung der Vereinigten Provinzen des Río de la Plata beschließen eine föderale Verfassung, in der der Name Argentinischen Konföderation angenommen wird. Die Provinz Buenos Aires nimmt an der Versammlung nicht teil und erklärt sich als Estado de Buenos Aires unabhängig.
1863: Die Stars and Bars wird als Flagge der Konföderierten Staaten von Amerika vom Stainless Banner abgelöst.

1863: erster Tag der Schlacht bei Chancellorsville
1863: Im Sezessionskrieg beginnt die viertägige Schlacht bei Chancellorsville zwischen der Army of Northern Virginia des Südstaaten-Generals Robert E. Lee und der Army of the Potomac von Generalmajor Joseph Hooker.
1865: Brasilien, Argentinien und Uruguay schließen sich zur Tripel-Allianz zusammen, um den aggressiven paraguayischen Diktator Francisco Solano López im Tripel-Allianz-Krieg zu entmachten.
1886: In Chicago, Illinois, beginnt mit einer Versammlung, bei der der Journalist August Spies von der Chicagoer Arbeiter-Zeitung eine Rede hält, ein Streik, in dessen Verlauf es zum Haymarket Riot kommt, bei dem mehrere Menschen sterben. Dieses Ereignis wird zum Bezugsdatum für den Tag der Arbeit.
1890: Der Erste Mai wird im Gedenken an die Haymarket Riot erstmals international als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ begangen. Der Gedenktag ist von der Zweiten Internationale ausgerufen worden.

1898: Schlacht in der Bucht von Manila
1898: In der Schlacht in der Bucht von Manila besiegt das US-Asiengeschwader unter George Dewey die spanische Pazifikflotte bei der ersten größeren Kampfhandlung im Spanisch-Amerikanischen Krieg.
1909: Der deutsche Offizier Paul Graetz erreicht Swakopmund in Deutsch-Südwestafrika und beendet damit die erste Durchquerung Afrikas mit dem Automobil, die er am 10. August 1907 in Daressalam in Deutsch-Ostafrika begonnen hat.
1916: In Deutschland gilt die erste Sommerzeit. Der 1. Mai beginnt bereits am 30. April um 23:00 Uhr.
1920: Die sieben thüringischen Staaten Sachsen-Altenburg, Sachsen-Gotha, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Weimar-Eisenach, Schwarzburg-Rudolstadt, Schwarzburg-Sondershausen und der Volksstaat Reuß schließen sich in Umsetzung der „kleinthüringischen Lösung“ zum Land Thüringen zusammen. Coburg, dessen Bevölkerung sich mehrheitlich gegen einen Beitritt ausgesprochen hat, vereinigt sich hingegen zwei Monate später mit Bayern.
1929: In Berlin kommt es zum sogenannten Blutmai, als die Polizei auf einen von der Kommunistischen Partei Deutschlands organisierten Demonstrationszug von Arbeitern schießt.
1933: Der 1. Mai wird durch das Gesetz vom 10. April 1933 von der Reichsregierung auf Betreiben der NSDAP zum gesetzlichen Feiertag („Tag der nationalen Arbeit“) bestimmt.
1934: In Österreich tritt die von der austrofaschistischen Bundesregierung unter Engelbert Dollfuß erlassene ständestaatliche Maiverfassung in Kraft. Gleichzeitig wird das Konkordat mit dem Heiligen Stuhl ratifiziert.

1945: Admiral Karl Dönitz
1945: Karl Dönitz, von Hitler testamentarisch zum Reichspräsidenten des Deutschen Reichs bestimmt, erklärt in einer über den Reichssender Hamburg gesendeten Rundfunkansprache die Fortsetzung des militärischen Kampfes gegen „den vordrängenden bolschewistischen Feind“. In Berlin nehmen sich Joseph Goebbels, testamentarisch zum Reichskanzler bestimmt, und seine Frau Magda nach Ermordung ihrer Kinder das Leben.
1950: Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) nimmt seine Arbeit auf. Es soll als temporäres Hilfsprogramm der Vereinten Nationen zur Linderung des Palästinensischen Flüchtlingsproblems beitragen und die Grundbedürfnisse der palästinensischen Flüchtlinge befriedigen.
1956: Der Direktor des Krankenhauses im japanischen Minamata, Hajime Hosokawa, berichtet erstmals von einer epidemisch auftretenden Krankheit des Zentralnervensystems, die später als Minamata-Krankheit bekannt wird. An der durch unkontrollierte Verklappung von Methylquecksilberiodid ins Meerwasser hervorgerufenen Krankheit sterben rund 3.000 Menschen, über 17.000 werden schwer geschädigt.
1960: Während des Kalten Krieges wird über der Sowjetunion ein U-2-Spionageflugzeug der USA abgeschossen. Der Pilot Francis Gary Powers gerät in sowjetischen Gewahrsam.
1960: Der indische Bundesstaat Bombay wird aufgelöst und in die neuen Bundesstaaten Maharashtra und Gujarat geteilt.

Südvietnam 1970 und der Einfall in Kambodscha
1970: Nachdem bereits am Vortag südvietnamesische Truppen die Grenze überschritten haben, beginnt von Südvietnam aus auch eine US-Invasion in Kambodscha mit dem Ziel, Nachschubwege der Nordvietnamesen im Vietnamkrieg abzuschneiden.
1974: In der Bundesrepublik Deutschland wird weltweit erstmals ein Punktesystem im Fahrerlaubnisrecht eingeführt, mit dem Einträge im Verkehrszentralregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg-Mürwik bewertet werden. Beim Überschreiten der Punktzahl ist nunmehr die theoretische Fahrprüfung zu wiederholen.
1975: Mit der Einnahme von Saigon, der Hauptstadt Südvietnams, durch nordvietnamesische Truppen endet der Vietnamkrieg.
1977: Bei der größten 1. Mai-Demonstration in der Geschichte der Türkei werden 37 Menschen durch Angriffe türkischer Counterguerillakräfte getötet.

1979: Grönland
1979: Grönland erhält von Dänemark die Selbstverwaltung sowie innere Autonomie mit eigenem Parlament und eigener Regierung. Erster Ministerpräsident wird Jonathan Motzfeldt.

1981: Gedenktafel für Heinz Nittel
1981: Der Wiener Stadtrat Heinz Nittel wird von Hussam Rajeh im Auftrag von Bahij Younis, einem Mitglied der Terrororganisation Abu Nidal, durch mehrere gezielte Schüsse ermordet.
1982: Die britische Royal Air Force beginnt mit der Operation Black Buck, bei der zu Beginn des Falklandkrieges extrem weitführende Luftangriffe über eine Entfernung von 6.250 km auf argentinische Stellungen auf den Falklandinseln von einer Basis auf Ascension aus geführt werden. Die Operation dauert bis zum 12. Juni.
1987: Ausschreitungen in Berlin-Kreuzberg mit Brandstiftungen, Plünderungen und Barrikadenbau lassen die Polizei für eine Nacht die Kontrolle über den Stadtteil Berlin SO 36 verlieren. Seitdem führen Autonome und Antifa-Gruppen fast jedes Jahr eine oder mehrere sogenannte revolutionäre 1. Mai-Demonstrationen unter dem Namen Erster Mai in Kreuzberg durch.
1993: Der Präsident Sri Lankas, Ranasinghe Premadasa fällt in Colombo einem Attentat der tamilisch-extremistischen LTTE zum Opfer.

1995: Operation Bljesak
1995: Die kroatische Armee startet im Kroatienkrieg die zweitägige Militäroperation Bljesak zur Rückeroberung von Serben besetzter Gebiete in Westslawonien.
1997: Bei den Wahlen zum britischen Unterhaus gewinnt die Labour Party unter Tony Blair und führt damit nach 18 Jahren einen Regierungswechsel herbei. Er folgt John Major von der Conservative Party, die bei der Wahl die Hälfte ihrer Sitze einbüßt, darunter alle in Schottland und Wales.
1999: Der nigerianische Asylwerber Marcus Omofuma, von den begleitenden Beamten der österreichischen Fremdenpolizei gefesselt und geknebelt, stirbt während der Zwangsabschiebung im Flugzeug.
2003: An Bord des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln (CVN-72) erklärt US-Präsident George W. Bush mit den Worten „Mission Accomplished“ den Irakkrieg offiziell für beendet. Die Lockheed S-3, mit der Bush auf dem Flugzeugträger landet, erhält als bisher einziges Luftfahrzeug der United States Navy das Funkrufzeichen Navy One.

EU-Beitrittsländer 2004
2004: Im Rahmen der EU-Osterweiterung werden 10 neue Staaten in die Europäische Union aufgenommen: Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Slowakei, Slowenien, Ungarn, Tschechien, Malta und Zypern. In vielen Städten finden Freudenfeiern und große Feuerwerke statt, in Athen ein großer Festakt mit den 25 Staats- und Regierungschefs. Es handelt sich um die bisher größte EU-Erweiterung.
2004: In Österreich wird der älteste Wachkörper des Landes, die Zollwache, aus Anlass der EU-Osterweiterung aufgelöst.
2011: In Deutschland und Österreich gilt die Arbeitnehmerfreizügigkeit für die 10 Staaten der EU-Osterweiterung von 2004.
Wirtschaft |
1775: Der Chemiker Frantz Heinrich Müller gründet in Kopenhagen die Königliche Porzellanmanufaktur. Das junge Unternehmen wird zunächst mit der Zusage eines Monopols auf 50 Jahre staatlich gefördert.
1821: Die Bank of England tauscht ihre Banknoten wieder gegen Gold ein; damit endet die seit Ende 1797 wegen des Kriegs gegen Frankreich bestehende bank-restrictio.

1840: One Penny Black
1840: Im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland beginnt der Verkauf der von Rowland Hill entworfenen One Penny Black, der weltweit ersten Briefmarke. Gültigkeitsbeginn ist am 6. Mai.
1844: In München kommt es wegen einer Bierpreiserhöhung zu schweren Ausschreitungen. Die fast dreißigprozentige Erhöhung des am 30. April angeschlagenen Preises von 5 auf 6,5 Kreuzer bringen Soldaten und Arbeiter in Rage. Die Ausschreitungen dauern drei Tage, sind jedoch nicht von Erfolg gekrönt.
1851: Crystal Palace
1851: Im von Joseph Paxton eigens dafür errichteten Crystal Palace im Londoner Hyde Park wird die Great Exhibition, die erste Weltausstellung, feierlich eröffnet.
1851: Das Großherzogtum Baden gibt seine ersten Briefmarken heraus. In Verkehr gerät auch der 43 Jahre später entdeckte Baden-Fehldruck 9 Kreuzer, inzwischen eine der großen Raritäten der Philatelie.
1862: Nach elf Jahren öffnen sich in London, bei den Gärten der Royal Horticultural Society in South Kensington, wieder die Tore für eine Weltausstellung.

1873: Die Rotunde
1873: Die Weltausstellung in Wien wird von Kaiser Franz Joseph I. eröffnet. Eines der Gebäude, die von Hauptarchitekt Karl von Hasenauer eigens für diese Weltausstellung errichtet worden sind, ist die Rotunde im Wiener Prater.
1878: In Paris wird die Weltausstellung, die Exposition Universelle auf dem Champ de Mars, erstmals mit Länderpavillons eröffnet. Unter anderem ist am 30. Juni der soeben fertiggestellte Kopf der Freiheitsstatue zu besichtigen.
1883: Auf der Weltausstellung in Amsterdam stellen zwei französische Parfumhersteller den ersten Lippenstift, einen in Seidenpapier gewickelten Stift aus gefärbtem Rizinusöl, Hirschtalg und Bienenwachs, vor.
1892: In Deutschland verkehrt mit dem D 31/32 zwischen Köln und Berlin der erste D-Zug.
1893: World Columbian Exposition
1893: In Chicago eröffnet US-Präsident Grover Cleveland die 19. Weltausstellung. Die World’s Columbian Exposition dauert bis zum 30. Oktober. Großen Einfluss auf den Inhalt der Ausstellung hat die Vorsitzende des Board of Lady Managers, Bertha Honoré Palmer.
1901: Eine weitere Weltausstellung eröffnet in Buffalo, New York. Die Pan-American Exposition wird hauptsächlich durch das Schussattentat auf US-Präsident William McKinley am 6. September bekannt.
1946: In Westaustralien beginnt der Pilbara Strike. 800 Farmarbeiter, hauptsächlich Aborigines, wollen mit der Arbeitsniederlegung gerechtere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen sowie Menschen- und Kulturrechte für die indigene Bevölkerung erreichen.
1950: Lebensmittelkarte aus Niedersachsen
1950: In der Bundesrepublik Deutschland gibt es keine Lebensmittelmarken mehr, die Rationierung von Lebensmitteln ist abgeschafft.
1969: Das eurocheque-System kann erstmals und grenzüberschreitend von Scheckausstellern genutzt werden. Zahlungen mittels Scheck sind bei Vorlage seiner ec-Karte bis zu einer Höhe von 400 Deutsche Mark (oder dem Gegenwert in fremder Währung) durch sein Kreditinstitut dem Zahlungsempfänger gegenüber bei Einlösung garantiert.
1969: Das US-amerikanische Halbleiter-Unternehmen AMD wird gegründet.

1971: Das erste Amtrak-Logo
1971: Amtrak, eine halbstaatliche US-amerikanische Gesellschaft für den nationalen Personenzugsverkehr, nimmt ihren Betrieb auf. Mit dieser Gesellschaft will die US-Regierung private Eisenbahnunternehmen von ihrer Verpflichtung entbinden, Personenverkehr zu betreiben und dabei den Personenreiseverkehr in den USA aufrecht halten.
1995: Das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) tritt für Liechtenstein in Kraft.
2000: Der am 23. März einstimmig gewählte Deutsche Horst Köhler rückt als Geschäftsführender Direktor an die Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF).
2001: In Guatemala wird der US-Dollar als zweite Währung neben dem Quetzal eingeführt. Es ist damit nach Ecuador und El Salvador das dritte lateinamerikanische Land, das den Dollar als Parallelwährung einführt.

Logo der Expo 2010
2010: In Shanghai wird die Weltausstellung Expo 2010 unter dem Motto „Better City, Better Life“ eröffnet, die bis zum 31. Oktober dauern wird.
2010: Fusionierung der MAN Truck & Bus AG Military Division mit der Rheinmetall Landsysteme GmbH zur Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH, um die Entwicklung und die Herstellung militärischer Radfahrzeuge beider Konzerne zu vereinigen.
Wissenschaft und Technik |

1567: Siegel der Akademie Straßburg
1567: In Straßburg nimmt die neu gegründete Akademie, die Vorläuferinstitution der späteren Universität ihren Lehrbetrieb auf.

1753: Species Plantarum
1753: Die erste Auflage der Species Plantarum des schwedischen Naturwissenschaftlers Carl von Linné erscheint. Das Datum gilt damit als Beginn der Nomenklatur in der Botanik.
1776: Der Illuminatenorden wird von Adam Weishaupt zusammen mit zwei Studenten an der Universität Ingolstadt als Geheimbund gegründet, um der Vorherrschaft der Jesuiten in Wissenschaft und Lehre etwas entgegenzusetzen.
1872: Die nach dem Deutsch-Französischen Krieg wiedergegründete Universität Straßburg nimmt ihren Lehrbetrieb auf.

1931: Empire State Building
1931: Das Empire State Building in New York City wird von US-Präsident Herbert C. Hoover eröffnet. Es löst das Chrysler Building als höchstes Gebäude der Welt ab, ein Status, den es erst 1972 durch das World Trade Center wieder verliert.
1949: Der niederländische Astronom Gerard Peter Kuiper entdeckt den Neptun-Mond Nereid.
1988: Der Versuchszug InterCityExperimental der Deutschen Bundesbahn stellt mit 406,9 km/h im Rahmen der ICE-Weltrekordfahrt einen neuen Geschwindigkeits-Weltrekord für Schienenfahrzeuge auf. Zu den Gästen an Bord des Zugs zählen Bundesverkehrsminister Jürgen Warnke und Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber.

2008: Hangzhou Wan Daqiao
2008: Die Hangzhou Wan Daqiao, die längste Überseebrücke der Welt zwischen Cixi und Jiaxing in der Volksrepublik China, wird eröffnet.
Kultur |
Architektur und Bildende Kunst |

1865: Die Ringstraße nach ihrer Fertigstellung
1865: Kaiser Franz Joseph I. eröffnet die vier Kilometer lange und 57 Meter breite Wiener Ringstraße, die an Stelle der bisherigen Wiener Stadtmauern errichtete Prachtstraße. Der Ringstraßenstil als besondere Ausprägung des Historismus wird stilbildend für die Architektur der 60er bis 90er Jahre des 19. Jahrhunderts.
1875: Knapp zwei Jahre nachdem er bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist, wird der neu erbaute Alexandra Palace im Alexandra Park in London wieder für die Öffentlichkeit freigegeben.

1884: Porträt der Madame X
1884: Das Porträt Madame X von John Singer Sargent löst auf dem Salon de Paris einen Skandal aus.
1954: Pablo Picasso malt das Porträt Sylvette.
Musik und Theater |
1775: Die Uraufführung des Melodrams Medea von Georg Benda mit dem Libretto von Friedrich Wilhelm Gotter findet am Theater am Rannstädter Tor in Leipzig statt.

1786: Titelblatt des Librettos
1786: Die Oper Le nozze di Figaro, KV 492, von Wolfgang Amadeus Mozart wird am Burgtheater in Wien uraufgeführt. Das italienische Libretto stammt von Lorenzo Da Ponte und basiert auf der Komödie La Folle Journée, ou Le mariage de Figaro von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1778. Die Oper wird vom Wiener Publikum sehr gemischt aufgenommen.
1863: Die Oper Le Jardinier et son seigneur von Léo Delibes hat ihre Uraufführung am Théâtre-Lyrique in Paris.
1899: Am Apollo-Theater in Berlin findet vom Komponisten dirigiert die Uraufführung der burlesk-phantastischen Ausstattungsoperette Frau Luna von Paul Lincke nach einem Libretto von Heinrich Bolten-Baeckers statt.
1983: Das Musical My One and Only von Peter Stone und Timothy S. Mayer, basierend auf dem Musical Funny Face von George und Ira Gershwin, wird am St. James Theatre in New York City uraufgeführt.
Film und Rundfunk |
1941: Im New Yorker Palace Theatre hat Orson Welles’ Film Citizen Kane Premiere. Der Film wird bei seinem Erscheinen heftig kritisiert und zu einem finanziellen Misserfolg, gilt jedoch heute als Meilenstein in der Kinogeschichte.
2003: Der Rundfunk Berlin-Brandenburg nimmt seinen Betrieb auf. Der rbb ist aus der Fusion des Senders Freies Berlin (SFB) und des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg (ORB) hervorgegangen.
Sonstiges |

1227: Ulrich von Liechtenstein als Frau Venus
1227: Ulrich von Liechtenstein reist nach Rom und unternimmt als Frau Venus verkleidet eine Turnierfahrt von Venedig nach Böhmen.[1]
Gesellschaft |

1775: Der Augarten
1775: Nach dem Prater macht Kaiser Joseph II. auch den Augarten in Wien für die Allgemeinheit zugänglich. Anlässlich des Ereignisses werden Nachtigallen ausgesetzt und deren Jagd unter Strafe gestellt.

1901: Müllersches Volksbad
1901: München erhält dank einer großzügigen Schenkung des Ingenieurs und Philanthropen Karl Müller das erste öffentliche Hallenbad. Das Müllersche Volksbad ist bei der Eröffnung das weltweit teuerste und größte Objekt seinesgleichen.

1915: Die Lusitania
1915: Der Passagierdampfer RMS Lusitania der Cunard Line verlässt den Hafen von New York und macht sich mit knapp 2.000 Menschen an Bord auf den Weg zu ihrer 202. Atlantiküberquerung Richtung Liverpool.
1967: Der Rockstar Elvis Presley heiratet im Hotel Aladdin in Las Vegas die Offizierstochter Priscilla Ann Beaulieu.
Religion |
1045: Papst Benedikt IX. verzichtet auf sein Amt und verkauft es für 1.000 Pfund Silber an den Geistlichen Johannes Gratianus Pierleoni, der als Gregor VI. auf den Stuhl Petri kommt.
1165: Markgraf Dietrich II. von Landsberg und der Ostmark (Lausitz), gründet das Kloster Dobrilugk.
1196: Der Heilige Rock wird erstmals in einer Urkunde erwähnt. Das Bistum Trier versucht mit diesem Fund die konkurrierende Abtei Prüm zu übertrumpfen, die seit dem 8. Jahrhundert im Besitz der Sandalen Christi ist.
1942: Joseph Frings wird von Papst Pius XII. zum Erzbischof von Köln berufen.
2011: Johannes Paul II. wird von Papst Benedikt XVI. seliggesprochen.
Katastrophen |
1929: Ein Erdbeben der Stärke 7,2 fordert im Iran und in Turkmenistan ca. 5.800 Todesopfer.
2003: Ein Erdbeben der Stärke 6,4 im Osten der Türkei fordert 177 Todesopfer.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
Sport |
1848: In Esslingen wird der Schwäbische Turnerbund gegründet, der älteste Fachverband Deutschlands im Sport.
1904: Das erste kontinentaleuropäische Fußballländerspiel in Uccle zwischen Belgien und Frankreich endet 3:3.
1909: Der SK Sturm Graz wird als Grazer Fußballclub Sturm gegründet.
1994: Der brasilianische Formel-1-Pilot Ayrton Senna verunglückt beim Großen Preis von San Marino in Imola tödlich.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren |
Vor dem 18. Jahrhundert |

Rudolf von Habsburg (* 1218)
1218: Johann von Avesnes, Graf von Hennegau
1218: Rudolf I. von Habsburg, römisch-deutscher König
1238: Magnus VI., König von Norwegen
1285: Edmund FitzAlan, 9. Earl of Arundel, englischer Magnat
1326: Irinchinbal, Kaiser von China und Großkhan der Mongolen
1497: Johannes Knipstro, deutscher lutherischer Theologe und Reformator
1531: Catalina Thomás, katholische Heilige
1586: Balthasar Walther, deutscher Philologe und lutherischer Theologe
1592: Adam Schall von Bell, deutscher Wissenschaftler und Missionar
1610: Gottlieb Schröffl, Bürgermeister von Steyr, Eisenobmann, Vorstand Innerberger Hauptgewerkschaft
1616: Friedrich III., Markgraf von Brandenburg-Ansbach
1620: Nikolaus Graf Zrinski, kroatisch-ungarischer Feldherr und Dichter
1623: Hans Ernst von Wied-Runkel, deutscher Soldat und Hofbeamter
1633: Sébastien Le Prestre de Vauban, französischer General und Festungsbaumeister
1645: Johan Jacob Frissen, Priester des Deutschen Ordens
1653: Georg, Ehemann der britischen Königin Anne
1661: Johann Georg Neumann, deutscher lutherischer Theologe und Kirchenhistoriker
1665: John Woodward, englischer Naturhistoriker, Geologe und Arzt
1672: Joseph Addison, britischer Schriftsteller und Politiker
18. Jahrhundert |
1735: Jan van Kinsbergen, niederländischer Admiral
1737: Elias Dayton, US-amerikanischer Politiker
1744: Philipp Fischer, deutscher Mediziner und Leibarzt
1754: Bernhard Heinrich Overberg, deutscher Theologe und Pädagoge
1755: Theodor Christoph Grotrian, deutscher evangelischer Geistlicher, Pädagoge und Verleger
1756: Niklaus Wolf von Rippertschwand, Schweizer Landwirt und Heiler
1760: Friedrich Albrecht Carl Gren, deutscher Chemiker
1769: Arthur Wellesley, 1. Herzog von Wellington, britischer Feldmarschall
1772: Karl Friedrich von Gärtner, deutscher Botaniker und Arzt
1780: Hubert Auer, Fürstbischöflicher Delegat, Propst und Dompropst
1780: Christine Friederike Auguste, Kurfürstin von Hessen
1780: Philipp Konrad Marheineke, deutscher Theologe
1785: Antonie van Goudoever, niederländischer Literaturwissenschaftler und Altphilologe
1786: Jacob Best, deutscher Unternehmer und Brauer
1789: George Fife Angas, englischer Geschäftsmann, Parlamentarier und Philanthrop
19. Jahrhundert |
1802: Martin Disteli, Schweizer Maler
1804: Joseph Augustin Ginzel, österreichischer Theologe und Autor
1805: Johann Jacoby, preußischer Politiker und deutscher Radikaldemokrat
1813: Jacob Mayer, deutscher Fabrikant
1814: Karl Wilhelm Philipp von Auersperg, böhmisch-österreichischer Politiker und Ministerpräsident
1814: Alphonse Ratisbonne, Mitbegründer der Kongregation Unsere Liebe Frau von Sion
1814: Karl Wilhelm Philipp von Auersperg, Ministerpräsident von Österreich-Ungarn
1818: Hermann von Tresckow, preußischer General
1821: Daniel Weisiger Adams, General der Konföderierten Staaten
1821: Henry Ayers, Premierminister von Südaustralien
1822: Julius von Haast, deutscher Geologe, Naturforscher und Entdecker
1824: Friedrich Hammacher, deutscher Jurist, MdR und Wirtschaftsführer
1825: Johann Jakob Balmer, Schweizer Mathematiker und Physiker
1826: Heinrich Bertram, deutscher Pädagoge
1827: Jules Breton, französischer Maler
1829: José de Alencar, brasilianischer Schriftsteller
1830: Guido Gezelle, flämischer Dichter
1830: Gustav Wallis, deutscher Botaniker
1837: Walter Hauser, Schweizer Politiker
1839: Adolf Guyer-Zeller, Schweizer Unternehmer
1839: Hilaire de Chardonnet, französischer Chemiker und Industrieller
1842: Janet Monach Patey, englische Sängerin
1844: Jenny Longuet, Tochter von Karl Marx
1846: Adelsteen Normann, norwegischer Maler
1850: Arthur Wilhelm, Herzog von Connaught, britischer Feldmarschall und Generalgouverneur von Kanada
1852: Friedrich Philipp von Abert, deutscher Erzbischof

Calamity Jane (* 1852)
1852: Calamity Jane, US-amerikanische Westernheldin
1852: Santiago Ramón y Cajal, spanischer Mediziner, Nobelpreisträger
1855: Cecilia Beaux, US-amerikanische Malerin
1857: Otto Sidow, Zeitungsverleger, deutscher Politiker
1859: Bohuslav Jeremiáš, tschechischer Komponist, Organist, Dirigent und Musikpädagoge
1862: Marcel Prévost, französischer Schriftsteller
1863: Stephan Kekule, deutscher Jurist, Privatgelehrter und Genealoge
1864: Anna Jarvis, US-amerikanische Initiatorin des Muttertags
1868: Afonso Arinos de Melo Franco, brasilianischer Jurist und Schriftsteller
1868: Hugo Johann Asbach, deutscher Weinbrand-Fabrikant
1868: Friedrich Karl von Hessen, Prinz und Landgraf zu Hessen sowie als Väinö I. König von Finnland
1870: Frédéric Pelletier, kanadischer Musikkritiker, Chorleiter und Komponist
1871: Fidelis von Stotzingen, deutscher Benediktiner, Abt des Klosters Maria Laach und Abtprimas der Benediktinischen Konföderation
1872: Hugo Alfvén, schwedischer Komponist, Dirigent
1872: Sidónio Pais, portugiesischer Offizier und Putschist, Staatspräsident
1873: Konstantin Nikolajewitsch Igumnow, russischer Komponist und Klaviervirtuose

Romaine Brooks (* 1874)
1874: Romaine Brooks, US-amerikanische Malerin und Bildhauerin
1875: Heinrich Maria von Aretin, deutscher Politiker
1876: Ilse Arlt, österreichische Sozialarbeiterin
1877: Otto Palandt, deutscher Jurist und Herausgeber
1879: Otto Abeles, österreichischer Journalist, Schriftsteller und Musikkritiker
1880: J. O. LaMadeleine, kanadischer Fiddlespieler
1880: Konrad Weiß, deutscher Dichter
1881: Pierre Teilhard de Chardin, französischer Jesuit, Theologe und Philosoph
1882: Guido Heym, deutscher Politiker und Journalist
1882: Reginald Ruggles Gates, Genetiker und Botaniker
1883: Karel Heijting, niederländischer Fußballspieler
1884: Felipe Boero, argentinischer Komponist
1884: Siegfried Aufhäuser, deutscher Gewerkschaftsführer
1884: Francis Curzon, 5. Earl Howe, britischer Offizier, Politiker und Autorennfahrer
1885: Erich Rahn, Pionier des Jiu Jitsu- und Judo-Sports in Deutschland
Walter Cramer (* 1886)
1886: Walter Cramer, Beteiligter am Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944
1887: Vincenzo Cardarelli, italienischer Journalist, Schriftsteller und Dichter
1887: Hans Demmelmeier, deutscher Politiker, MdB
1888: John Francis O’Hara, US-amerikanischer Geistlicher, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal
1888: Wilhelm Knothe, deutscher Politiker, MdB
1888: Jan Morávek, tschechischer Schriftsteller und Journalist
1889: Jakob Person, deutscher Leichtathlet
1889: Ottomar Schreiber, deutsch-litauischer Politiker
1890: Franz Wiedemeier, deutscher Politiker
1891: Philip Pandely Argenti, griechischer Diplomat, Rechtsanwalt, Genealoge und Historiker
1891: Alexander Jefimowitsch Rasumny, russischer Filmregisseur und Kameramann
1892: Giovanni Vittorio Amoretti, italienischer Literaturhistoriker, Literaturwissenschaftler und Germanist
1892: Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld, deutscher Flugpionier
1892: Pierre Chayriguès, französischer Fußballspieler
1894: Iwan Jermatschenka, belarussischer Politiker, Aktivist und Leiter des Weißruthenischen Selbsthilfewerks
1894: Sam McGee, US-amerikanischer Gitarrist und Banjo-Spieler
1894: Maria Restituta, österreichische Ordens- und Krankenschwester
1895: Nikolai Iwanowitsch Jeschow, Chef der sowjetischen Geheimpolizei NKWD
1895: Leo Sowerby, US-amerikanischer Komponist
1896: Karl Gustaf Emanuel Abrahamsson, schwedischer Eishockeyspieler
1896: Herbert Backe, deutscher Reichsminister für Ernährung
1896: J. Lawton Collins, US-amerikanischer 4-Sterne-General
1896: Heinrich Danioth, Schweizer Maler
1896: Mark W. Clark, US-amerikanischer General
1897: Otto Brües, deutscher Schriftsteller
1898: Eugene Robert Black, US-Amerikaner, Präsident der Weltbank
1899: Jón Leifs, isländischer Komponist
1899: Josef Lokvenc, österreichischer Schachspieler
1900: Robert Lord, US-amerikanischer Drehbuchautor und Filmproduzent
1900: Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller
1900: Klaus Uebe, deutscher Generalmajor
1900: Aleksander Wat, polnischer Schriftsteller
20. Jahrhundert |
1901–1925 |
1901: Robert Leibbrand, deutscher Politiker
1901: Antal Szerb, ungarischer Schriftsteller
1902: Ernst Nagelschmitz, deutscher Fußballspieler
1904: Hans Schalla, deutscher Theaterintendant
1905: Edna Mayne Hull, kanadische Schriftstellerin
1905: Henry Koster, deutscher Filmregisseur
1905: Theodor Oberländer, deutscher Politiker
1906: Horst Schumann, deutscher Arzt, Beteiligter bei Menschenversuchen im KZ Auschwitz
1907: Volmari Iso-Hollo, finnischer Leichtathlet, Olympiasieger
1907: Erny Pinckert, US-amerikanischer American-Football-Spieler
1907: Theodore Roszak, US-amerikanischer Bildhauer polnischer Abstammung
1908: Giovanni Guareschi, italienischer Journalist, Karikaturist und Schriftsteller
1908: Hans Schubert, deutscher Mathematiker
1909: Giannis Ritsos, griechischer Schriftsteller
1910: Alexander Archer, britischer Eishockeyspieler und -trainer
1910: Cliff Battles, US-amerikanischer American-Football-Spieler und -Trainer
1910: Roland Rainer, österreichischer Architekt
1911: Ralph Bass, US-amerikanischer Musik-Produzent
1911: Louis W. Tordella, US-amerikanischer Mathematiker, langjähriger Vize-Direktor der NSA
1912: Eugene Kash, kanadischer Geiger, Dirigent und Musikpädagoge
1912: Otto Kretschmer, deutscher U-Boot-Kommandant
1913: Balraj Sahni, indischer Filmschauspieler und Autor
1913: Paul MacLean, US-amerikanischer Hirnforscher
1913: Walter Susskind, englischer Dirigent
1914: Rudolf Gellesch, deutscher Fußballspieler
1914: Louis Nye, US-amerikanischer Comedian und Schauspieler
1914: Ivan Prasko, ukrainischer Bischof
1915: Archie Williams, US-amerikanischer Sprinter, Olympiasieger

Hanns Martin Schleyer (* 1915)
1915: Hanns Martin Schleyer, deutscher Jurist und Arbeitgeberpräsident
1916: Glenn Ford, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
1916: Rong Yiren, chinesischer Kaufmann, Politiker und Ex-Vizepräsident Chinas
1917: Aimé Barelli, französischer Jazztrompeter und Bandleader
1917: Eduard Büchsel, deutscher Organist und Kantor und Kirchenmusikdirektor
1917: Danielle Darrieux, französische Schauspielerin
1918: Jack Paar, US-amerikanischer Moderator
1919: John Meredyth Lucas, US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent
1920: Gerhard Klein, deutscher Regisseur
1922: Friedrich Wilhelm Christians, deutscher Bankier
1923: Rosy Armen, französische Sängerin
1923: Yuri Boukoff, bulgarischer Pianist
1923: Hans Bunje, deutscher Schriftsteller, Bühnen- und Hörspielautor
1923: Günther Fruhtrunk, Maler und Grafiker
1923: Joseph Heller, US-amerikanischer Schriftsteller
1923: Milan Kangrga, jugoslawischer bzw. kroatischer Philosoph und Politiker
1923: Friedrich Opferkuh, österreichischer Steinmetzmeister und Bildhauer
1924: Grégoire Kayibanda, ruandischer Politiker
1924: Wiktor Petrowitsch Astafjew, russischer Schriftsteller
1925: Gabriele Amorth, italienischer Priester und Exorzist
1925: Chuck Bednarik, US-amerikanischer American-Football-Spieler
1925: Clay Blair, US-amerikanischer Historiker und Sachbuchautor

Malcolm Scott Carpenter (* 1925)
1925: Malcolm Scott Carpenter, US-amerikanischer Astronaut und Aquanaut
1926–1950 |
1926: Cheo García, venezolanischer Sänger
1927: Greta Andersen, dänische Schwimmerin, Olympiasiegerin
1927: Gary Bertini, israelischer Dirigent und Komponist
1927: Horst Drinda, deutscher Regisseur und Schauspieler
1927: Laura Betti, italienische Schauspielerin
1927: Walter Zeman, österreichischer Fußballspieler
1928: Desmond Titterington, britischer Autorennfahrer
1929: Ralf Dahrendorf, deutsch-britischer Soziologe, Politiker und Publizist
1929: Sonny James, US-amerikanischer Country-Sänger
1929: Detlef Müller, deutscher Drehbuchautor
1930: John Hirsch, ungarisch-kanadischer Theaterdirektor und Theaterregisseur
1930: Ollie Matson, US-amerikanischer American-Football-Spieler und Leichtathlet
1930: Richard Riordan, US-amerikanischer Bürgermeister von Los Angeles
1930: Little Walter, US-amerikanischer Bluesmusiker
1930: Peter Murray Taylor, Lord Chief Justice of England and Wales
1932: Josef Ippers, deutscher Arbeiter-Schriftsteller
1933: Wayne Williams, US-amerikanischer Rockabilly-Musiker
1934: Shirley Horn, US-amerikanische Jazzmusikerin
1934: John Meillon, australischer Schauspieler
1935: Eberhardt Renz, Landesbischof der evangelischen Landeskirche in Württemberg
1936: Danièle Huillet, französische Regisseurin
1937: Hans Henrik Andersen, dänischer Atomphysiker
1938: Renate Köhler, deutsche Politikerin
1939: David Erik Aspnes, US-amerikanischer Physiker
1939: Judy Collins, US-amerikanische Folk-Sängerin
1939: Johano Strasser, deutscher Politologe, Publizist und Schriftsteller
1940: Fakhruddin Ahmed, bengalischer Ökonom, Bürokrat und ehemaliger Chef der Zentralbank von Bangladesch
1940: Felipe Arizmendi Esquivel, mexikanischer Bischof
1940: Gene Perla, US-amerikanischer Jazzbassist
1940: Franz Anatol Wyss, Schweizer Maler
1941: Jorge Felix Arrate MacNiven, chilenischer Politiker
1941: Juraj Hatrík, slowakischer Komponist
1942: Wolf Appel, deutscher Opernsänger
1942: Gerald Howard Ashworth, US-amerikanischer Sprinter
1943: Mohamed Askari, ägyptischer Musiker, Musikethnologe und Musikpädagoge
1943: Claude Auclair, französischer Comiczeichner
1943: Franziskus Eisenbach, deutscher römisch-katholischer Geistlicher, Titularbischof von Sigo und Weihbischof emeritus von Mainz
1943: Willi Kraus, deutscher Fußballspieler
1944: Anna-Lena, schwedische Schlagersängerin
Costa Cordalis (* 1944)
1944: Costa Cordalis, griechischer Sänger
1944: Peter Bayerlein, deutscher Archäologe und Historiker
1944: Józef Serafin, polnischer Organist und Musikpädagoge
1945: Rita Coolidge, US-amerikanische Country-Sängerin
1945: Peter Kiesewetter, deutscher Komponist
1946: Bruce Robinson, britischer Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur
1946: Joanna Lumley, britische Schauspielerin und Model
1946: Rainer Slotta, deutscher Industriearchäologe

John Woo (* 1946)
1946: John Woo, aus Hongkong stammender Regisseur und Filmproduzent
1946: Peter Kostelka, österreichischer Politiker
1947: Danilo Popivoda, jugoslawischer Fußballspieler
1947: Jacob Bekenstein, israelischer Physiker
1947: Krzysztof Knittel, polnischer Komponist
1948: Pantaleón Astiazarán, uruguayischer Fotograf
1948: Rainer Budde, deutscher Fußballspieler
1948: Karl Friedrich Frey, Schweizer Künstler, Musiker, Autor, Astrologe und Okkultist, bekannt als Akron
1948: Carl Morten Iversen, norwegischer Jazzbassist
1949: Lewis Perdue, US-amerikanischer Schriftsteller
1951–1975 |
1951: Dieter Schubert, deutscher Fußballspieler
1953: Mayumi Aoki, japanische Schwimmerin
1953: Steve Baker, britischer Mundharmonikaspieler und Bluesmusiker
1953: James W. Newton, US-amerikanischer Jazz-Flötist und Dirigent, Komponist und Hochschullehrer
1953: Detlev Samland, deutscher Politiker
1953: Joanna Szczepkowska, polnische Schauspielerin
1953: Klaus Wiesehügel, deutscher Gewerkschafter, Bundesvorsitzender der IG Bauen-Agrar-Umwelt, MdB
1954: Ray Parker, Jr., US-amerikanischer Gitarrist, Komponist und Musikproduzent
1955: Barbara Frey, deutsche Schauspielerin
1955: José Rafael Quirós Quirós, costa-ricanischer römisch-katholischer Geistlicher, Bischof von Limón
1955: Thomas Wunderlich, deutscher Professor für Geodäsie an der TU München
1956: Eduard Arzt, österreichischer Physiker
1956: Alexander Binsteiner, deutscher Geoarchäologe
1956: David T. Friendly, US-amerikanischer Filmproduzent
1956: Dirk Jung, deutscher Taekwondo-Sportler und Arzt
1956: Zahir Tanin, afghanischer Diplomat und UN-Sonderbeauftragter
1956: Andreas Vitásek, österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Regisseur
1958: Marika Blossfeldt, US-amerikanische Tänzerin, Choreographin, Sachbuchautorin und Yogalehrerin
1958: Dieter Moor, deutscher Fernsehmoderator
1959: Yasmina Reza, französische Schriftstellerin, Regisseurin und Schauspielerin
1960: Raymond Ahoua, ivorischer Bischof
1961: Jan van Aken, deutscher Aktivist und Politiker
1961: Timna Brauer, österreichische Sängerin
1961: Clint Malarchuk, kanadischer Eishockeyspieler
1962: Remedios Amaya, spanische Flamenco-Sängerin
1962: Christof Stein-Schneider, deutscher Gitarrist (Fury In The Slaughterhouse)
1962: Maia Morgenstern, rumänische Schauspielerin
1962: Martin Preineder, Abgeordneter im österreichischen Nationalrat
1962: Owen Paul, britischer Sänger
1963: Philip Ma, hongkong-chinesischer Autorennfahrer
1964: Yvonne van Gennip, niederländische Eisschnellläuferin
1965: Debi Diamond, US-amerikanisches Fotomodell und Pornodarstellerin
1966: Anne Fletcher, US-amerikanische Schauspielerin, Regisseurin und Choreografin
1966: Charlie Schlatter, US-amerikanischer Serienschauspieler
1966: Olaf Thon, deutscher Fußballspieler
1967: Tim McGraw, US-amerikanischer Country-Musiker
1968: D’arcy Wretzky, US-amerikanische Musikerin

Oliver Bierhoff (* 1968)
1968: Oliver Bierhoff, deutscher Fußballspieler
1968: Guido Broscheit, deutscher Schauspieler
1969: Wes Anderson, US-amerikanischer Filmregisseur
1969: Günther Lainer, österreichischer Kabarettist
1971: Stuart Appleby, australischen Profigolfer
1971: Hasret Gültekin, kurdischer Saz-Spieler
1971: Eva Lund, schwedische Curlerin
1971: Nenad Peruničić, montenegrinisch-deutscher Handballspieler und -trainer
1971: Renée Poetschka, australische Leichtathletin
1972: Julie Benz, US-amerikanische Schauspielerin
1972: Ilja Simin, russischer Journalist

Seba Johnson (* 1973)
1973: Seba Johnson, US-amerikanische Skirennläuferin, Tierrechtsaktivistin und Schauspielerin
1973: Oliver Neuville, deutscher Fußballspieler
1974: Klaus Eckel, österreichischer Kabarettist
1974: Tiffany Fallon, US-amerikanisches Fotomodell und ehemalige Cheerleaderin
1974: Marc Seliger, deutscher Eishockeyspieler
1975: Abdi Aktaş, türkischer Fußballspieler
1975: Marc-Vivien Foé, kamerunischer Fußballspieler
1976–2000 |
1976: Anna Dahlberg, schwedische Skilangläuferin
1976: Big Zis, Schweizer Rapperin
1976: Darius McCrary, US-amerikanischer Schauspieler
1977: Vera Lischka, österreichische Schwimmerin und Politikerin
1978: James Badge Dale, US-amerikanischer Schauspieler
1978: Michael Russell, US-amerikanischer Tennisspieler
1979: Mauro Bergamasco, italienischer Rugbyspieler
1979: Lars Berger, norwegischer Biathlet
Lars Berger (* 1979)
1979: Ruud Janssen, niederländischer Schachspieler
1979: Michelle Perry, US-amerikanische Leichtathletin
1980: Christopher Becker, deutscher Filmregisseur
1980: Myriam Atz Tammerle, italienische Politikerin
1980: Julija Gennadijewna Tabakowa, russische Sprinterin
1980: Ana Claudia Talancón, mexikanische Schauspielerin
1980: Zaz, französische Chanson-Sängerin
1981: Aljaksandr Hleb, weißrussischer Fußballspieler
1981: Manny Acosta, panamaischer Baseballspieler
1981: Andy Dorman, englischer Fußballspieler
1981: Drew Sidora, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
1981: Mirko Venturi, italienischer Autorennfahrer
1982: Ambrose Akinmusire, US-amerikanischer Jazztrompeter, Bandleader und Komponist
1982: Dario Srna, kroatischer Fußballspieler
1982: Tommy Robredo, spanischer Tennisspieler
1983: Celso Míguez, spanischer Rennfahrer
1984: Kerry Bishé, US-amerikanische Schauspielerin
1984: Mišo Brečko, slowenischer Fußballspieler
1984: Juan Cáceres, uruguayischer Rennfahrer
1984: Alexander Farnerud, schwedischer Fußballspieler
1985: Nicolás Artajo, deutscher Schauspieler, Moderator und Synchronsprecher
1985: Philipp Fleischmann, österreichischer Schauspieler und Kurzfilmregisseur
1985: Pierre Campana, französischer Rallyefahrer
1985: Philipp Pentke, deutscher Fußballtorhüter
1986: Cristian Benítez, ecuadorianischer Fußballspieler
1986: Adam Michael Casey, australischer Fußballspieler
1987: Leonardo Bonucci, italienischer Fußballspieler
1987: Shahar Peer, israelische Tennisspielerin
1988: Remo Schulze, deutscher Schauspieler
1988: Nicholas Braun, US-amerikanischer Schauspieler
1989: Armindo Fonseca, französischer Radrennfahrer
1989: May Mahlangu, südafrikanischer Fußballspieler
1989: Mitch Nichols, australischer Fußballspieler
1989: Alexander Grünwald, österreichischer Fußballspieler
1990: Caitlin Stasey, australische Schauspielerin
1991: Levina, deutsche Sängerin, Songwriterin und Moderatorin
1991: Bartosz Salamon, polnischer Fußballspieler
1995: Andressa, brasilianische Fußballspielerin
Gestorben |
Vor dem 19. Jahrhundert |
0208: Andeolus, römischer Heiliger
0408: Arcadius, römischer Kaiser im Osten
0524: Sigismund, König der Burgunder
0926: Wiborada, Einsiedlerin und Märtyrerin der katholischen Kirche
1103: Dschanah ad-Daula, Emir von Homs
1118: Edith von Schottland, erste Frau von Heinrich I. von England
1184: Adelheid IV. von Sommerschenburg, Äbtissin von Gandersheim
1226: Richard Marsh, Bischof von Durham und Lordkanzler von England
1254: Sørle, norwegischer Erzbischof
1255: Walter de Gray, Lordkanzler von England und Erzbischof von York
1277: Stefan Uroš I., König der Serben
1302: Vidkunn Erlingsson, Mitglied des norwegischen Reichsrates
1308: Albrecht I., römisch-deutscher König sowie Herzog von Österreich und der Steiermark
1447: Ludwig VII., Herzog von Bayern-Ingolstadt
1484: Adalbert III., Administrator des Erzbistums Mainz

Marcellus II. († 1555)
1555: Marcellus II., Papst
1558: Gabriel Zwilling, lutherischer Theologe und Reformator
1572: Pius V., Papst
1578: Wilhelm II. von der Marck, Admiral der Wassergeusen und Gouverneur von Holland
1613: Abraham II. von Dohna, schlesischer Standesherr, Diplomat und Politiker
1627: Friedrich Balduin, lutherischer Theologe
1666: Christoph Notnagel, deutscher Mathematiker und Astronom
1679: Esaias Reusner, deutscher Lautenist und Komponist
1731: Johann Ludwig Bach, deutscher Komponist
1737: Jean-Alphonse Turrettini, reformierter Theologe
1772: Gottfried Achenwall, deutscher Historiker und Jurist, Begründer der modernen Statistik
1793: Johann Gerhard Reinhard Andreae, deutscher Naturforscher, Chemiker und Hofapotheker
1797: Franz Anton von Hartig, österreichischer Diplomat, Historiker, Dichter und Geograph
19. Jahrhundert |
1809: François d’Arlandes, französischer Luftfahrtpionier
1809: Gottlieb Konrad Pfeffel, deutscher Schriftsteller und Pädagoge
1816: Justus Perthes, deutscher Buchhändler und Verleger, Gründer eines geografisch-kartografischen Verlags
1854: Jean Coralli, französischer Tänzer und Choreograph
1857: Stephen Adams, US-amerikanischer Politiker
1861: Michael Martin Lienau, deutscher Kaufmann und Lokalpolitiker
1870: Gabriel Lamé, französischer Mathematiker und Physiker
1871: Andreas Andresen, deutscher Kunstbuchautor
1872: Amalia Maria da Gloria Augusta, Prinzessin von Sachsen-Weimar-Eisenach, Herzogin zu Sachsen und Prinzessin der Niederlande
1873: David Livingstone, schottischer Missionar und Afrikaforscher
1874: Vilém Blodek, tschechischer Komponist
1874: Niccolò Tommaseo, italienischer Schriftsteller
1875: Leonhard Kohl von Kohlenegg, österreichischer Schriftsteller und Schauspieler
1881: Romolo Gessy, italienischer Afrikareisender
1882: Friedrich August Abt, deutscher Jurist und Politiker
1883: Butrus al-Bustani, libanesischer Schriftsteller, Dozent, Herausgeber und Philologe
1888: William Wirt Adams, US-amerikanischer Brigadegeneral der Konföderation im Amerikanischen Bürgerkrieg
1889: Heinrich Adolph Meyer, deutscher Meeresforscher und Fabrikant
1891: Ferdinand Gregorovius, deutscher Schriftsteller und Historiker
1893: Alexander Kaufmann, deutscher Schriftsteller
1893: Wilhelm Schubert, badischer Kaufmann und Politiker
1897: Emil Oelbermann, deutscher Industrieller
1898: Louis Appia, Schweizer Chirurg und Mitbegründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
1899: Ludwig Büchner, deutscher Arzt, Naturwissenschaftler und Philosoph
20. Jahrhundert |

Antonín Dvořák († 1904)
1903: Luigi Arditi, italienischer Violinist und Komponist
1904: Antonín Dvořák, tschechischer Komponist
1907: Karl Alfred Lanz, Schweizer Maler und Bildhauer
1911: Richard Weitbrecht, deutscher Theologe und Schriftsteller
1913: John Barclay Armstrong, US-amerikanischer Polizist und Second Lieutenant
1914: Hermann Frasch, deutsch-US-amerikanischer Chemiker und Technologe
1916: Rudolf Hirth du Frênes, deutscher Maler und Bruder des Schriftstellers und Verlegers Georg Hirth
1917: William Knox D’Arcy, britischer Unternehmer
1920: Hanuš Wihan, tschechischer Cellist und Musikpädagoge
1920: Margaret von Connaught, Kronprinzessin von Schweden
1924: Louis Henry Davies, kanadischer Politiker und Richter
1927: Oscar Swahn, schwedischer Sportschütze, Olympiasieger
1930: Charles Marchand, kanadischer Folksänger
1933: Carl Roman Abt, Schweizer Ingenieur und Erfinder
1933: Thomas Gair Ashton, britischer Politiker, Unternehmer und Peer
1934: Viktor Apfelbeck, österreichisch-jugoslawischer Entomologe und Museumskurator
1935: Henri Pélissier, französischer Radrennfahrer
1939: Wilhelm Normann, deutscher Chemiker
1940: Leonard Leslie Brooke, britischer Illustrator und Autor
1941: Karl Peter Anspach, deutscher Kaufmann
1941: Julia Claussen, schwedische Sängerin und Musikpädagogin
1942: Georg von Eucken-Addenhausen, deutscher Jurist und Staatsmann
1944: Jizchak Katzenelson, jüdischer Lyriker und Dramatiker
1945: Wilhelm Burgdorf, deutscher General, Chefadjudant des Oberkommandos der Wehrmacht

Joseph Goebbels († 1945)
1945: Joseph Goebbels, deutscher Demagoge und Politiker, Reichspropagandaminister, Wegbereiter des Holocausts
1945: Magda Goebbels, Ehefrau von Joseph Goebbels
1946: Bill Johnston, US-amerikanischer Tennisspieler
1946: Edward Bairstow, englischer Organist, Pädagoge, Komponist, Chorleiter und Dirigent
1947: Josef Feinhals, deutscher Unternehmer
1949: Wilhelm Thöny, österreichischer Maler und Grafiker
1950: Lothrop Stoddard, US-amerikanischer Eugenier und Autor, Bewunderer Adolf Hitlers
1951: Georg Baesecke, deutscher Altgermanist
1951: José Cavaquinho, brasilianischer Cavaquinhospieler, Gitarrist, Flötist, Dirigent und Komponist
1954: Johnny Aubert, schweizerischer Pianist
1955: Hans von der Au, deutscher Theologe und Volkskundler
1955: Mike Nazaruk, US-amerikanischer Automobilrennfahrer
1956: LeRoy Samse, US-amerikanischer Leichtathlet
1963: Veza Canetti, österreichische Schriftstellerin
1964: Walter Karl Friedrich Assmann, deutscher Offizier
1965: Spike Jones, US-amerikanischer Musik-Komiker
1966: Gustav Schumm, deutscher Fußballspieler und -funktionär
1967: Agapios Salomon Naoum, libanesischer Erzbischof
1967: Maria Probst, deutsche Politikerin, MdL, MdB, MdEP, erste Bundestagsvizepräsidentin
1968: John James Adams, kanadischer Eishockeyspieler, -trainer und -manager
1971: Glenda Farrell, US-amerikanische Schauspielerin
1972: Andor Mészáros, ungarisch-australischer Architekt, Bildhauer und Medailleur
1973: Asger Jorn, dänischer Künstler
1974: Wayne Maki, kanadischer Eishockeyspieler
1978: Aram Chatschaturjan, sowjetischer Komponist
1978: Hans Severus Ziegler, deutscher Publizist, Intendant, Lehrer und nationalsozialistischer Politiker
1981: Edmond Romulus Amateis, US-amerikanischer Bildhauer und Lehrer
1981: Tex Hamer, US-amerikanischer American-Football-Spieler
1981: Vern Sneider, US-amerikanischer Autor
1981: Robert Stauch, deutscher Politiker
1982: Gyula Kertész, ungarischer Fußballspieler und -trainer
1982: Wolfgang Stammberger, deutscher Politiker
1982: Walther Wenck, deutscher General und Manager
1984: Gordon Jenkins, US-amerikanischer Musiker
1985: Ástgeir Ólafsson, isländischer Schriftsteller
1988: Ben Lexcen, australischer Yachtkonstrukteur und Designer
1989: Antonio Janigro, italienischer Cellist, Dirigent und Hochschullehrer
1991: Rainer Artenfels, österreichischer Schauspieler und Theaterregisseur
1991: Richard Thorpe, US-amerikanischer Filmregisseur
1993: Pierre Bérégovoy, französischer Politiker

Ayrton Senna († 1994)
1994: Ayrton Senna, brasilianischer Formel-1-Rennfahrer, dreifacher Weltmeister
1996: Herbert Brownell junior, US-amerikanischer Politiker und Justizminister
1996: Irene Koss, Schauspielerin und die erste deutsche Fernsehansagerin
1997: Bo Widerberg, schwedischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmeditor
1998: Eldridge Cleaver, US-amerikanischer Schriftsteller und der Mitbegründer der Black Panther
1999: Brian Shawe-Taylor, britischer Automobilrennfahrer
2000: Ángel E. Lasala, argentinischer Komponist und Pianist
21. Jahrhundert |
2002: Karel Ptáčník, tschechischer Schriftsteller
2002: Ursula von Wiese, deutsch-schweizerische Schauspielerin, Übersetzerin und Schriftstellerin
2004: Felix Haug, Schweizer Popmusiker
2004: Irina Pabst, deutsche Modedesignerin
2004: Lojze Kovačič, slowenischer Schriftsteller und Pädagoge
2006: Raúl Francisco Primatesta, argentinischer Kardinal und Bischof von Córdoba
2006: John Brack, Schweizer Countrysänger
2006: Big Hawk, US-amerikanischer Rapper
2007: Ejnar Krantz, US-amerikanischer Komponist, Organist, Pianist und Musikpädagoge
2008: Paulo Amaral, brasilianischer Fußballspieler und -trainer
2008: Bernard Archard, britischer Schauspieler

Philipp Freiherr von Boeselager († 2008)
2008: Philipp Freiherr von Boeselager, deutscher Adeliger und Offizier, Widerstandskämpfer
2009: Fred Delmare, deutscher Schauspieler
2011: Claude Bobrowski, französischer Autorennfahrer
2011: Henry Cooper, britischer Schwergewichtsboxer
2011: Gene Gossage, US-amerikanischer American-Football-Spieler
2011: Mosche Landau, israelischer Jurist, Präsident des Obersten Gerichts
2012: Gonçalo Amorim, portugiesischer Radrennfahrer
2012: Ricardo César Andreu, argentinischer Schauspieler, Komiker und Autor
2013: Chris Kelly, US-amerikanischer Rapper
2014: Manfred von Richthofen, deutscher Sportler, Unternehmer und Sportfunktionär
2014: Heinz Schenk, deutscher Showmaster und Schauspieler
2014: Georg Stollenwerk, deutscher Fußballspieler und -trainer
2015: Geoff Duke, britischer Motorradrennfahrer
2015: Grace Lee Whitney, US-amerikanische Schauspielerin
2018: Elmar Altvater, deutscher Politologe und Autor
Feier- und Gedenktage |
- Kirchliche Gedenktage
Bitttag um gesegnete Arbeit (evangelisch)
Nikolaus Herman, deutscher Liederdichter (evangelisch)- Hl. Jakobus, Sohn des Alphäus, römischer Märtyrer, Apostel und Nationalheiliger von Uruguay (anglikanisch, evangelisch: ELCA, LCMS)
- Hl. Josef der Arbeiter, römischer Schutzpatron (katholisch)
- Hl. Philippus, römischer Apostel und Märtyrer (anglikanisch, evangelisch: ELCA, LCMS)
Patrona Bavariae (katholisch)
- Namenstage
- Josef
- Staatliche Feier- und Gedenktage
- Erster Mai
Weitere Einträge enthält die Liste von Gedenk- und Aktionstagen.
Einzelnachweise |
↑ In der slowenischen Sprach- und Literaturgeschichte wird vielfach ein Reimbericht aus dem Frauendienst zitiert, in dem er slowenische Worte des Herzogs Bernhard von Spanheim zitiert. Dieser hatte ihn bei seiner Durchreise durch Kärnten in Thörl-Maglern/Vrata Megvarje am 1. Mai 1227 auf Slowenisch mit den folgenden Worten begrüßt: "Der fürste und die gesellen sin / mich hiezen willekommen sin. / ir gruoz was gegen mich alsus: / „buge waz primi, gralva Venus!“ (Der Fürst und sein Gefolge hießen mich willkommen sein. Ihr Gruß an mich war so: "Gott zum Gruß, königliche Venus"). Ulrich war als Venus verkleidet gewesen. Vgl.: Reginald Vospernik, Pavle Zablatnik, Erik Prunč, Florjan Lipuš: Das slowenische Wort in Kärnten = Slovenska beseda na Koroškem, Schrifttum und Dichtung von den Anfängen bis zur Gegenwart = Pismenstvo in slovstvo od začetkov do danes. ÖBV, Wien 1985, S. 22–23. ISBN 3-215-04304-1

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